Unsere Leistungen - Verhütungsberatung

 

Wir beraten Sie gerne zu allen gängigen Verhütungsmitteln, egal ob im Teenie-Alter, nach Ihrer Schwangerschaft oder ab 40 Jahren. Vereinbaren Sie einfach einen Termin in unserer Sprechstunde!

 

 

Hier finden Sie eine Auflistung der wichtigsten hormonellen Verhütungsmittel für die Frau:

Pille

Die Pille ist seit über 50 Jahren das meistverordnete hormonelle Verhütungsmittel für die Frau. Durch die ständige Weiterentwicklung gilt sie inzwischen als gut verträglich. Vor allem der Hormongehalt wurde um ein vielfaches vermindert. Für Raucherinnen über 35 Jahren sowie für Frauen über 40 Jahren ist die Pille jedoch im Allgemeinen nicht geeignet.

Das sichere Verhütungsmittel ist einfach anzuwenden, normalisiert Zyklusunregelmäßigkeiten, vermindert Menstruationsbeschwerden, kann evtl. Hautprobleme positiv beeinflussen und kann über lange Zeit angewendet werden. Nebenwirkungen sind Brustspannen oder Thromboembolien.

Es werden zwei Arten der Pille unterschieden:

 

  • Kombinationspräparate:

Neben Östrogenen enthält die Pille auch Gestagene, die den Eisprung verhindern und die Gebärmutterschleimhaut verändern, so dass sich ein Keimbläschen nicht einnisten könnte. Außerdem verfestigen sie die Schleimbarriere im Gebärmutterhals und machen den Spermien damit ein Durchkommen fast unmöglich. Nach 21 Tagen wird die Einnahme von Hormonen für 7 Tage unterbrochen und eine Blutung tritt ein.

 

  • Monopräparate:

Die sog. "Minipille" enthält nur ein Gestagen. Sie verändert den Schleim im Gebärmutterhals und die Gebärmutterschleimhaut so, dass sich kein Ei einnisten kann. Dieses sichere Verhütungsmittel besticht durch seinen niedrigen Hormongehalt, wordurch es auch bei Frauen mit Risikofaktoren (Herz/Kreislauf) und bei Stillenden angewendet werden kann. Allerdings muss die Minipille jeden Tag zur selben Uhrzeit eingenommen werden, da eine Verzögerung um mehr als 3 Stunden die Wirkung gefährden kann. Desweiteren treten häufig Blutungsunregelmäßigkeiten auf.

Verhütungsring

Der Verhütungsring ist eine Alternative zur Antibabypille. Er wird einmal im Monat von der Frau selbst in die Scheide eingeführt und verbleibt dann während der folgenden 3 Wochen in der Vagina. Dort schützt er durch eine kontinuierliche Freigabe von Östrogen und Gestagen vor einer Schwangerschaft. Nach 3 Wochen wird der Ring entfernt und es folgt ein einwöchiges Intervall ohne Ring, die Abbruchblutung tritt ein.

Die Frau profitiert von einem gleichmäßigen niedrigen Hormonspiegel von diesem sicheren Verhütungsmittel. Außerdem ist kein Vergessen der täglichen Tabletteneinnahme mehr möglich.

3-Monats-Spritze

Die 3-Monats-Spritze zählt zu den Hormondepotpräparaten. Durch diese Präparate wird im Gewebe ein Depot angelegt, aus dem über einen längeren Zeitraum ein Gestagen abgegeben wird. So wird der Eisprung verhindert und der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut beeinflusst.

Wegen der hohen Hormondosis und häufigen Blutungsstörungen sollte genau abgewogen werden, ob nicht andere Methoden in Frage kommen.

Spirale

Einen langfristigen, sicheren Schutz bietet die Verhütungsspirale. Es werden zwei Arten von Spiralen verwendet:

  • Kupferspiralen, bei denen ein Teil mit Kupferdraht umwickelt ist (Haltbarkeit 3 Jahre)
  • Hormonspiralen, die ein Gestagen abgeben (Mirena Haltbarkeit 5 Jahre & Jaydess 3 Jahre)

Der günstigste Zeitpunkt für die Einlage ist während der Regelblutung. Da die Wirkung nur bei korrekter Lage gewährleistet ist, sollte sie halbjährlich kontrolliert werden. Es kann sowohl zu verstärkten Monatsblutungen kommen, als auch eine Verringerung der Blutungsstärke eintreten.

 

Verhütungsstäbchen

Eine weitere sichere Möglichkeit zur hormonellen Verhütung bietet das Implantat. Meist wird das kleine Kunststoff-Stäbchen auf der Innenseite des Oberarms unter lokaler Betäubung eingesetzt. Das Hormonstäbchen gibt über eine lange Zeit ein Gestagen ab, d. h. es wirkt wie die Minipille und ist für 3 Jahre haltbar.

Die Vorteile bestehen im gleichmäßig niedrigen Hormonspiegel sowie der Langzeitwirkung von 3 Jahren.