Unsere Leistungen - Schwangerschaftsbetreuung

Wir begleiten Sie bei jedem Schritt Ihrer Schwangerschaft. Von der Mutterschaftsvorsorge angefangen, über die Berechnung des Entbindungstermins, den Mutterpass, Ultraschalluntersuchungen bis hin zu Laboruntersuchungen oder Cardiotokogrammen, welche die Herztöne Ihres Ungeborenen aufzeichnen.

 

Als besonderen Vorteil unserer Praxis möchten wir unsere belegärztliche Tätigkeit in der Klinik Krumbach hervorheben. Bei der Geburt Ihres Kindes ist immer ein Arzt unserer Praxis anwesend, da wir die einzigen diensthabenden Belegärzte sind. Sie kennen also Ihren Geburtshelfer bereits von den Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft und müssen sich in dieser besonderen Situation nicht auf einen neuen, unbekannten Arzt einstellen. Auch während den täglichen Visiten auf Station im Wochenbett können Sie stets alle Fragen und Sorgen zu Gehör bringen. Diese "Rundumbetreuung" wissen viele Patientinnen zu schätzen!

 

Wir möchten Sie dabei unterstützen, die Zeit Ihrer Schwangerschaft so angenehm wie möglich zu erleben. Daher beraten wir Sie zu all Ihren Fragen umfassend und nehmen uns Zeit für Sie. Vereinbaren Sie doch gleich einen Termin!

Zusatzleistungen

Unsere ergänzenden Leistungen zur Mutterschaftsvorsorge entsprechen dem derzeitigen medizinischen Standard, sind jedoch nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten. Wir fühlen uns dennoch verpflichtet, Sie auf diese Möglichkeiten einer erweiterten Mutterschaftsvorsorge hinzuweisen. Da es sich um Wunschleistungen handelt, besteht kein Erstattungsanspruch gegenüber der Krankenkasse.

 

  • Zusätzliche Ultraschalluntersuchungen: 3 Ultraschalluntersuchungen werden pro Schwangerschaft von Ihrer Kasse übernommen. Zur Sicherheit und zur Überwachung des Wachstums und der Versorgung Ihres Kindes sowie zum Missbildungsausschluss führen wir auf Wunsch bei jeder Vorsorgeuntersuchung einen Ultraschall durch. Dies umfasst außerdem die Bilddokumentation und (wenn von Ihnen gewünscht) die Geschlechtsmitteilung.

 

  • Nackentransparenzmessung: Zur Risikoabschätzung für das Vorliegen einer Trisomie 21 (Down-Syndrom) oder anderer Chromosomenstörungen empfehlen wir in der 12. - 14. SSW eine Spezial-Ultraschall- und Blutuntersuchung. Diese Untersuchung wird auch Ersttrimester-Screening genannt und vor allem Spätgebärenden oder schwangeren Patientinnen mit familiärem Risiko empfohlen.

 

  • Akupunktur: Zur Schmerzlinderung während der Geburt empfehlen wir im Rahmen der Geburtsvorbereitung Entspannungsakupunktur. Auch bei vielen anderen Schwangerschaftsbeschwerden wie z. B. Übelkeit oder Wassereinlagerungen ist die Akupunktur eine sanfte Behandlungsalternative.

 

  • Toxoplasmose-Test: Die Toxoplasmose ist eine Infektionserkrankung, die bei der Erstinfektion in der Schwangerschaft zu gravierenden Schädigungen des ungeborenen Kindes führen kann. Die Erkrankung wird z. B. durch Katzenkot oder rohes Fleisch übertragen. Wir empfehlen eine Blutuntersuchung zur Überprüfung der Immunität zu Beginn der Schwangerschaft und - falls keine Immunität besteht - eine nochmalige Kontrolle im letzten Schwangerschaftsdrittel.

 

  • Glucosescreening / Oraler Glucosetoleranz-Test: Zum Ausschluss eines Schwangerschaftsdiabetes empfehlen wir zwischen der 24. und 28. SSW einen Blutzuckerbelastungstest. Etwa jede zwanzigste Schwangere entwickelt einen Diabetes. Häufiges Durstgefühl, allgemeines Unwohlsein, vermehrtes Harnwegs- oder Nierenentzündungsgefühl können Hinweise dafür sein. Ein besonderes Risiko dafür haben Spätgebärende, Übergewichtige oder werdende Mütter mit familiärem Diabetes. Ab dem Jahr 2013 wurde der Test auf Schwangerschaftsdiabetes in die Mutterschaftsrichtlinien übernommen und wird deshalb von jeder Krankenkasse bezahlt. Hierfür wird zuerst ein Glucosescreening (Dauer: 1 Std.) durchgeführt, sollte dieser Test Auffälligkeiten anzeigen, wird ein neuer Termin für den sogenannten OGTT (=Oraler-Glucosetoleranz-Test) (Dauer: 2 Std.) vereinbart.

 

  • Streptokokken-B-Test: Bei B-Streptokokken handelt es sich um Bakterien, die bei etwa jeder 4. Frau in der natürlichen Flora des Darmes oder der Vagina vorkommen. Bei Erwachsenen führen sie sehr selten zu Erkrankungen. Bei Neugeborenen können sie allerdings schwere Infektionen wie Sepsis, Lungenentzündung oder Hirnhautentzündung verursachen. Etwa 10 % der erkrankten Kinder sterben. Wir empfehlen einen Nachweis von B-Streptokokken am Ende der Schwangerschaft (35. - 37. SSW) durch einen Abstrich aus der Scheide. Falls der Test positiv ausfällt, genügt zum Schutz Ihres Kindes die intravenöse Gabe eines Antibiotikums während der Geburt.

 

Falls Sie eine dieser zusätzlichen ärztlichen Leistungen wünschen oder Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an unser Team. Sie bestimmen jedoch selbst, ob Ihnen eine oder mehrere dieser Leistungen wichtig und notwendig erscheint.

 

Hebammen in der Klinik Krumbach

Hebammen Klinik Krumbach v. l. : Mauren Dalton, Marika Schneider, Anita Schnitzler, Judit Eder, Marietta Endrös

 

Unsere Praxis arbeitet eng mit den Hebammen der Klinik Krumbach zusammen. Diesen ist es ein großes Anliegen, bereits vor der Geburt einen guten Kontakt mit den werdenden Eltern aufzubauen. Die Patientinnen haben viele Vorteile daraus: 2 x pro Woche findet in unseren Praxisräumen eine Hebammensprechstunde statt, bei der die Patientin alle Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt loswerden kann. Außerdem geben die Hebammen laufend Geburtsvorbereitungskurse und Rückbildungskurse jeder Art. Desweiteren kann jederzeit eine Kreissaalbesichtigung vereinbart werden.